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Ich bin Tierschützerin

Ihr kennt sie sicher: Die Diskussion, ob das Töten von Tieren für das Stillen der eigenen Bedürfnisse – sei es für die Nahrung oder die Produktion von Luxusartikeln – ethisch vertretbar ist.

Mir liegt der Tierschutz sehr am Herzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich kein Fleisch esse oder gar vegan lebe. Im Gegenteil. Ab und an mal ein schönes Stück Fleisch mag ich sehr gerne – gerade in der Grillzeit. Auch Milch und Eier konsumiere ich regelmässig. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Meiner Meinung nach ist das Schlachten von Tieren nichts Verwerfliches. Unsere Spezies ist von Natur aus ein Fleischfresser, schon in der Steinzeit jagten wir Tiere, um zu überleben.

Viel wichtiger ist, dass die Tiere zu Lebzeiten ein artgerechtes Leben verbringen können und auf dem Weg zum Schlachthof möglichst wenig Stress ausgesetzt sind. Wir als Konsumenten können dies unterstützen. Dafür gibt es bekanntlich viele Wege: Beispielsweise kauft man Fleisch, Milch und Eier von Produzenten, die eine anständige Tierhaltung garantieren, oder man erwirbt die Produkte direkt von Schweizer Bauernhöfen. Da kann ich mir gleich selbst ein Bild machen, wie es den Tieren geht.

Wenn man die Haut oder das Fell eines bereits geschlachteten Tieres weiterverwertet, macht das Sinn, wegwerfen wäre doch eine Verschwendung. Ein gutes Beispiel dafür ist die Straussenfarm Eberle im sankt-gallischen Mörschwil. Die Straussen verbringen dort ein schönes Leben auf einer grosszügigen Weide. Um die Tiere möglichst keinem Stress auszusetzen, erfolgt die Schlachtung direkt auf dem Hof. Anschliessend werden sowohl das Fleisch als auch die Haut verwertet.

Was mir klar gegen den Strich geht, ist das Töten von Tieren für „rein modische“ Zwecke.  Ein Tier nur wegen seiner Haut oder seines Fells zu töten, ist für mich ein absolutes No-Go! Und dass es auch heutzutage noch immer Produzenten gibt, die den Tieren bei lebendigem Leibe das Fell abziehen, ist verachtenswert und kaum nachvollziehbar.

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Die persönliche Handtasche

Kleider, Schuhe, Accessoires und Handtaschen kauft man in der Regel von der Stange. Kaum eine Produktionsfirma geht heutzutage auf die speziellen Wünsche der Kunden ein. Waren werden „en Masse“ produziert, Individualität ist längst passé.

Schon viele Leute sind mir begegnet, die entweder ein gleiches Oberteil, dieselben Schuhe oder sogar eine identische Brille trugen wie ich. Naja … nicht weiter schlimm. Aber manchmal wünschte ich mir, etwas zu besitzen, das sonst keiner in derselben Ausführung hat. Insbesondere bei kostbaren Produkten, die man sich nicht jeden Tag zu leisten vermag.

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Die Farbe des Leders kann die Kundin wünschen.

Wenn Frau bei Strauss Switzerland eine der ausgewählten Luxushandtaschen bestellt, kann sie einiges selber bestimmen: die Farbe des Schweizer Straussenleders und des Innenfutters (Kalbs- oder Lammnappaleder), die Aufteilung der Innenfächer und die Länge der Träger. Im Vergleich zu anderen Labels gibt es nicht wirklich viele Modelle. Doch bei sechs unterschiedlichen Grössen und Formen ist sicher für jede Dame etwas dabei. Mit den unterschiedlich grossen Noppen ist jedes Straussenleder einzigartig, jede Tasche ist somit ein Unikat. Mehrere Personen besitzen zwar dasselbe Modell, und dennoch unterscheiden sich die Taschen voneinander. Als Tüpfelchen auf dem i kann die Kundin wählen, ob das Emblem „Strauss Switzerland“ aus Leder oder Metall bestehen soll und wo man es platziert haben möchte.

Wer sich eine leuchtend rote „Secret“ mit einem giftgrünen Innenleben und einem Lederemblem wünscht, ist bei Strauss Switzerland auf jeden Fall an der richtigen Adresse😉.

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Die „Vogel-Strauss-Politik“

Den Kopf in den Sand stecken wie ein Strauss, ist wohl eine der bekanntesten Redewendungen. Doch was steckt eigentlich dahinter und woher kommt diese Aussage? Sind die Straussen tatsächlich solch dummen Feiglinge?

Die Redewendung ist auch bekannt als die „Vogel-Strauss-Politik“. Wer seinen Kopf in den Sand steckt, versteckt sich vor einer drohenden Gefahr oder verschliesst die Augen vor unangenehmen Tatsachen. Doch was hat das mit den Straussen auf sich?

Plinius der Ältere, einer der scheinbar bedeutendsten römischen Gelehrten der Antike,

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Gemäss Plinius dem Älteren stecken Straussen bei Gefahr den Kopf in den Boden.

prägte das Bild vom Strauss, dem dummen Feigling, der seinen Kopf bei Gefahr in den Sand steckt. In seinem naturwissenschaftlichen Werk über Vögel schreibt er über den Strauss:
„… Das dümmste Tier unter allen sind sie. So groß sie doch sind, wenn sie ihren Kopf und Hals in einem Busch oder Strauch verstecken, glauben sie, sie seien sicher, und dass kein Mann sie sehen kann.“

An dieser These wird teilweise noch heute festgehalten, obwohl noch niemand ein solches Verhalten bei den grossen Laufvögeln beobachten konnte. Mal ehrlich: Wie dumm müsste ein Lebewesen sein, das glaubt, es werde unsichtbar, nur weil es seinen Kopf irgendwo versteckt? Ich denke kaum, dass Mutter Natur ein Wesen mit dieser fehlenden Intelligenz ausgestattet hat.

Wenn Strausse in ihrer natürlichen Umgebung etwas vom Boden aufpicken und ihr Kopf im Gras verschwindet, sieht es aus gewisser Entfernung und durch die flimmernde Luft über dem heissen Boden danach aus, als würden sie ihren Kopf in den Sand stecken. Daher scheint die Legende zu kommen.

Was Forscher und Biologen jedoch immer wieder beobachten, ist das Verhalten der Tiere in Gefahrensituationen: Der Strauss flüchtet. Beim Rennen erreicht er eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Stunde. Zur Not attakiert er seine Gegner auch mit seinen kräftigen Beinen oder pickst sie mit seinem Schnabel.

 

 

 

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Der Strauss – das „Perlentier“

Perlen soweit das Auge reicht. Eine Straussenhaut besteht aus vielen kleinen Noppen, die jedes Leder auf ihre Weise einzigartig machen.

Liebe Frauen, wer liebt sie nicht, die glänzenden Perlen, und wünscht sich ein Accessoire, das damit besetzt ist? Ketten oder Colliers, Armbänder oder Ohrringe … Oder vielleicht eine Handtasche? Richtig gelesen. Auch Handtaschen oder andere Lederaccessoires können Perlen enthalten. Diese sehen zwar nicht aus wie jene perlmutterfarbenen Kugeln aus den Tiefen der Meere, die oft in Form einer Kette den weiblichen Körper schmücken. Es sind kleine, runde, herausragende Punkte auf der Haut von Straussen, die nicht ganz so kostbar sind wie eine echte Perle, doch sie machen das Leder der grossen Laufvögel zu etwas ganz Besonderem.

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Gefärbtes Straussenleder – daraus entstehen später Meisterwerke.

Der Strauss ist für sein Fleisch, das Federgewand sowie die Haut seit jeher beliebt. Das Fleisch ist eine Delikatesse. Um die Federn reissen sich die Rohmaterialhersteller auf der ganzen Welt, und die widerstandsfähige, aber dennoch sehr geschmeidige Haut ist für viele edle Lederwaren ein ganz speziell schönes Material. So auch für die Herstellung von Handtaschen. Speziell am Straussenleder sind die einzigartigen Noppen, die aussehen wie kleine Perlen. An diesen Noppen kann man einfach erkennen, ob das Leder auch wirklich echt ist: Die Noppen umschliessen ein kleines Loch, in dem einst die Straussenfeder eingeschlossen war. Mehr Infos über die grossen Laufvögel findet ihr hier.

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Die Kollektion von Strauss Switzerland

Strauss Switzerland hat seit 2014 grosse Arbeit geleistet und sechs Modelle erschaffen. Um das Bedürfnis von diversen Kunden zu stillen, gibt es die Taschen in unterschiedlichen Grössen. Bisher entstanden zwei kleine, zwei mittelgrosse und zwei grosse Handtaschen.

Wer die Namen der kleinen und mittelgrossen Modelle „Clutch“, „Crystal“, „Cute“ und „Classic“ betrachtet, sieht schnell eine Gemeinsamkeit und kann so auch eine Kategorisierung dahinter vermuten. Das „C“ führt als Anfangsbuchstabe durch die Linie. Das englische Wort „Compact“ beschreibt diese Linie sehr gut. Die Anordnung im Innern jeder Tasche ist so aufgeteilt, dass viele Gegenstände nur wenig Platz beanspruchen.

Dasselbe Muster taucht bei den grösseren Handtaschen auf: Bei „Style“ und „Secret“ benennt das „S“ als Anfangsbuchstabe die Linie. Die „Supersize“-Taschen sind ein Traum für jede Dame mit dem Motto: Eine Frau trägt ihr Leben mit sich herum. Denn sie bieten definitiv genügend Platz, um ganz viele wichtige Gegenstände stets mit dabei zu haben😉. Also los, Ladys! Gönnt euch eines dieser Meisterwerke!

Infos rund um die Taschen findet ihr auf www.strauss-switzerland.ch.

Classic

StraussBag steckt alle in die Tasche

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Der Name ist Programm: Der Bag „Cute“ begeistert.

Schweizer Handwerk, Qualität, Individualität und Extravaganz – eine Handtasche von Strauss Switzerland ist ein echter Hingucker.

Authentische Menschen brauchen authentische Accessoires. Viele Schweizerinnen und Schweizer legen grossen Wert auf gute Qualität und Echtheit und sind bereit, dafür etwas tiefer in die Geldbörse zu greifen. Was macht die Handtaschen von Strauss Switzerland so authentisch? Dieser Frage gehe ich hier auf den Grund.

Wie man auf der Website lesen kann und bereits in einem Bericht des SRF1 sehen konnte, sind die Taschen echte Swiss-made-Produkte. Sogar die Straussen, deren Häute für die Taschen benötigt werden, leben artgerecht in der Schweiz – nämlich auf der Straussenfarm Eberle. Das Label macht kein Geheimnis daraus, wie und wo die Taschen gefertigt werden. Das typisch schweizerische an den Taschen sieht man auch am Preis. Dieser ist – wie in der Schweiz üblich – etwas höher, was hinsichtlich Qualität und Individualität jeder einzelnen Tasche keineswegs verwunderlich ist. Das Design ist zeitlos und bekommt durch die Noppen des Straussenleders einen edlen Touch.